Am 25. Februar hat der Freie Wähler Stadtverband zu einer Veranstaltung im Restaurant „Botenfischer“ eingeladen, der zahlreiche Mitglieder und Gäste gefolgt sind.

Unter dem Motto: Herrenberg im Kreis Böblingen und die Region Stuttgart  konnten als Referenten der Regionalrat und Landrat a. D. Bernhard Maier und der Regionalrat und OB Thomas Sprißler – zusätzlich in seiner Funktion als Kreisratsmitglied – gewonnen werden.

Nach der Begrüßung des Stadtverbandsvorsitzenden und Gemeinderats Rainer Braun äußerte Bernhard Maier zunächst grundsätzliches: 80% aller politischen Entscheidungen werden direkt vor Ort getroffen. Die kommunalen Freien Wähler seien keine Partei sondern eine Bürgerinitiative engagierter Personen mit Mandat.

Maier leitete über zu seiner Funktion als Regionalrat und machte mit einigen Zahlen deutlich, welche Bedeutung die Region Stuttgart innerhalb des Landes besitzt: So kommen auf 10% der Baden- Württembergischen- Fläche 30% des Bruttosozialproduktes, bei einer Einwohnerzahl von 2,7 Mio. Menschen (also mehr als ein Viertel des gesamten Bundeslandes).

Er verheimlichte auch nicht die Probleme dieser starken Konzentration: Der Wohnungsbau (neue Baugebiete) sowie der Straßenverkehr, den ÖPNV, die Problematik der S- Bahn, die trotz hoher Taktzahl, den Ansturm nicht länger bewältigen könne.

 

Thomas Sprißler schilderte die Kreisaufgaben, seien es die (Berufs)Schulen oder die wachsenden Aufgaben von Flüchtlingsbetreuung, nicht zuletzt das wohl größte Vorhaben, der Neuordnung des Krankenhauswesens im Kreis. In Anwesenheit des Herrenberger Ärztlichen Direktors Dr. Michael Jugenheimer und der Krankenhausdirektorin Alexandra Freimuth wandte sich Sprißler besonders der Gegenwart und Zukunft des Herrenberger Hauses zu. Es gelte Strukturen zu schaffen, die unser Krankenhaus dauerhaft überlebensfähig macht. Als eine „stille“ Demo bezeichnete Thomas Sprißler die hervorragende Annahme der Herrenberger Krankenhausleistungen.

 

In der anschließenden Diskussionsrunde geleitet vom FW- Fraktionschef Thomas Deines mit den beiden Referenten und dem Publikum, war das Hauptthema ebenfalls die Kliniksituation und so lobte Dr. Jugenheimer die Strategie der Herrenberger Klinik, die mit ihren Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie und Gynäkologie bestens für die Zukunft gerüstet sei.

Mit dem Appell, dass die Freien Wähler optimistisch in die Kommunalwahl am 25. Mai gehen werden, schloss der Abend.


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels
Keine Events eingetragen